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// Copyright 2005 by Nikolai Vogel, Munich
// DHTML written by Nikolai Vogel, Munich

var kette = 0;
var begriff = new Array();
var def1 = new Array();
var def2 = new Array();

begriff[kette] = "Null"; //
def1[kette] = "0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 ";
def2[kette] = "Diese Null wird nicht angezeigt, aber aus ihr folgt alles.";

// Und du, der das liest, musst wohl um alles in der Welt hinter die Dinge schauen. Gib acht, vielleicht zerstoerst du dir dadurch alles, machst alles kaputt! Olimpia verliert ihren Reiz, wenn sie zerlegt wird.

begriff[++kette] = "Olimpia"; //
def1[kette] = "Nahe der Westk&uuml;ste des Peloponnes liegt Olympia, die Kultst&auml;tte der Hera und des Zeus, griechischer G&ouml;tter, Schauplatz der Olympischen Spiele.";
def2[kette] = "Die Geliebte Nathanaels im Sandmann entpuppt sich als automatische Gliederpuppe. Ach, ach, spricht sie immer, und ihr Geliebter beteuert, nur in Olimpias Liebe finde ich mein Selbst wieder.";

begriff[++kette] = "Menschmaschine"; //
def1[kette] = "In \"Die Maschine Mensch\" behauptet La Mettries, der Mensch ist eine Maschine, so kompliziert, dass es anfangs unm&ouml;glich ist, sich von ihr eine klare Vorstellung zu machen. Der menschliche K&ouml;rper ist eine Maschine, die selbst ihre Triebfedern aufzieht - ein lebendes Abbild der ewigen Bewegung.";
def2[kette] = "Die Mensch Maschine, halb Wesen und halb Ding. Auf dem Album von Kraftwerk finden sich neben dem titelgebenden Song auch \"Die Roboter\" und \"Das Model\".";

begriff[++kette] = "Automat"; //
def1[kette] = "Die Vorstellung, Maschinen zu bauen, die sich &auml;u&szlig;erlich nicht vom Menschen unterscheiden, die er also mit sich selbst verwechselt, &uuml;bt vor allem auf M&auml;nner eine unheimliche Anziehung aus. Vom Schachspieler &uuml;ber die Geliebte zum Terminator, die Einsatzm&ouml;glichkeiten sind vielf&auml;ltig.";
def2[kette] = "Automaten &uuml;bernehmen in industrieller Fertigung immer mehr in fest definierte Arbeitsabl&auml;ufe zerlegbare T&auml;tigkeiten. Dies f&uuml;hrt dazu, dass  menschliche Arbeiter in die Freizeit entlassen werden. Die Gesellschaft definiert sich allerdings &uuml;ber Arbeit, nicht &uuml;ber Freizeit, weshalb sie viele nicht gl&uuml;cklich macht.";

begriff[++kette] = "Trojaner"; //
def1[kette] = "Den Trojanern schenkte Odysseus das Trojanische Pferd. Die Trojaner holten es in die Stadt und nachts sprangen Soldaten heraus, die Troja in Schutt und Asche legten. Sich den Feind in die Stadt holen, ohne davon zu wissen.";
def2[kette] = "Ein Computerprogramm, das eine Hintert&uuml;re aufmacht, durch die spioniert werden kann. Trojaner f&auml;ngt man sich meist unbemerkt ein. Oft verbergen sie sich hinter Versprechungen.";

begriff[++kette] = "Hacker"; //
def1[kette] = "Jemand, der versucht ohne Berechtigung in andere Computer einzudringen. Computer und Netzwerke hacken. Trotz Firewall.";
def2[kette] = "Mit dem Beil in der Hand. Careful with that Axe, Eugene. Holz hacken. Brennholz.";

begriff[++kette] = "Puppe"; //
def1[kette] = "Nachbildung menschlicher Gestalt. Spielzeug f&uuml;r Kinder (z.B. K&auml;the Kruse), f&uuml;r die Mode (Schaufensterpuppe), auch f&uuml;r M&auml;nner (Sexpuppe). Mit F&auml;den an den Gliedern wird sie Marionette genannt.";
def2[kette] = "Machismo f&uuml;r Frau. Sie ist ein Model und sie sieht gut aus ...";

begriff[++kette] = "Befriedigung"; //
def1[kette] = "Sich selbst Befriedigung verschaffen, Hand anlegen, masturbieren, onanieren.";
def2[kette] = "Zufrieden ob etwas Erreichtem. Selbstzufriedenheit. Sich zufrieden geben. Kleine, gr&ouml;&szlig;ere und gro&szlig;e Erfolge.";

begriff[++kette] = "Punkt"; //
def1[kette] = "Achtpunkt, Zehnpunkt, Zw&ouml;lfpunkt. Der Punkt misst die Gr&ouml;&szlig;e einer Schrift. Digital wird der Punkt zum Pixel, zum kleinsten Bildschirmpunkt. Seine Anzahl auf dem Schirm gibt die Aufl&ouml;sung an.";
def2[kette] = "Ohne Punkt und Komma. Jetzt mach mal einen Punkt. Die erste Dimension, der Punkt, die zweite die Linie, die dritte der Raum, die vierte die Zeit. Die Monade. Der Urknall.";

begriff[++kette] = "Sperma"; // +
def1[kette] = "Absonderung der m&auml;nnlichen Geschlechtsdr&uuml;sen, die aus den m&auml;nnlichen Keimzellen und Sekreten besteht. Die Spermien bestehen aus dem Kopf, der den Zellkern enth&auml;lt, dem Mittelst&uuml;ck und dem Schwanz. Spermien des Menschen sind 0,05 bis 0,06 mm lang.";
def2[kette] = "Die Spermatozoen werden bei der Ejakulation des Mannes, bei der meist auch sein Orgasmus erfolgt, in einem oder mehreren Schwallen aus dem Schwanz geschleudert. Ein solcher Erguss entl&auml;sst Millionen Spermatozoen. Im Pornofilm ist der gefilmte Erguss (cumshot) regelm&auml;&szlig;ig Abschluss einer Szene."; 

begriff[++kette] = "Zimmer"; //
def1[kette] = "Das Zimmer als Schaltzentrale. Verbunden nach Au&szlig;en durch Telefonie, TCP/IP, Post. Wie Nervenstr&auml;nge, die die Ber&uuml;hrung durch die Welt erm&ouml;glichen. Das Zimmer als immer weiter zuwachsendes Datenarchiv.";
def2[kette] = "Der Stubenhocker verl&auml;sst sein Zimmer fast nicht, er richtet sich darin ein, als w&auml;re es eine Landschaft. Langweilig muss es deshalb nicht sein, de Maistre verbringt darin in seiner \"Reise durch mein Zimmer\" einen Abenteuerurlaub.";

begriff[++kette] = "Code"; //
def1[kette] = "Informationen werden codiert, um sie vor Fremden zu sch&uuml;tzen. Dazu werden Geheimcodes erfunden.";
def2[kette] = "Das Inventar sprachlicher Zeichen, das nach einem Regelsystem verwendet wird. Im Computerprogramm der Sourcecode. Im Lebewesen der genetische Code.";

begriff[++kette] = "Wirbels&auml;ule"; //
def1[kette] = "Das R&uuml;ckgrat ist eine kn&ouml;cherne Achse des Skeletts der Wirbeltiere. Es besteht beim Menschen zusammen mit Kreuz- und Stei&szlig;bein aus 33 bis 34 Wirbelk&ouml;rpern, zwischen denen die knorpeligen Bandscheiben liegen. Im Wirbelkanal liegt das R&uuml;ckenmark, ein Teil des Zentralnervensystems.";
def2[kette] = "Der Backbone ist der Hauptstrang des Internets. Durch ihn flie&szlig;en die meisten Daten.";

begriff[++kette] = "Speicher"; //
def1[kette] = "Lagerh&auml;user f&uuml;r Saatgut und andere Waren. In gro&szlig;er Zahl bei Industrieh&auml;fen anzutreffen. Auch der Bereich unter dem Dach eines Hauses. In Stadth&auml;usern oft als Lagerraum f&uuml;r im Moment nicht ben&ouml;tigten Besitz genutzt.";
def2[kette] = "Im Computer werden Informationen bitweise digital gespeichert. Der RAM-Speicher bezeichnet den Arbeitsspeicher eines Computers. ROM-Speicher behalten ihre Informationen auch nach der Stromunterbrechung (Festplatten, CDs).";

begriff[++kette] = "Welt"; //
def1[kette] = "Bezeichnung f&uuml;r die Erde, den Planeten, auf dem wir leben, oder weitergehend sogar f&uuml;r das All, den uns umgebenden Kosmos.";
def2[kette] = "Die Welt ist alles, was der Fall ist. So enth&auml;lt sie selbstverst&auml;ndlich auch diesen ber&uuml;hmten Satz.";

begriff[++kette] = "Zufall"; //
def1[kette] = "Jeder W&uuml;rfel ist eine Zufallsapplikation, ein Zufall erzeugendes Ger&auml;t.  Der W&uuml;rfel enth&auml;lt den Zufall dauerhaft, ein W&uuml;rfelwurf niemals tilgt den Zufall, er erprobt ihn nur. Zukunft f&auml;llt zu.";
def2[kette] = "Es gibt keinen Zufall, alles ist von Anbeginn so festgelegt, wie es passieren wird. Sagen der Schicksalsgl&auml;ubige und der Determinist. Gibt es ohne Zufall Freiheit?";

begriff[++kette] = "Masse"; //
def1[kette] = "Eine Eigenschaft der Materie, die Ursache f&uuml;r den Tr&auml;gheitswiderstand gegen Bewegungs&auml;nderungen und die Anziehungskraft von K&ouml;rpern (Gravitation) ist,";
def2[kette] = "Eine gro&szlig;e Anzahl von Menschen, eine Menschenmenge. In der Masse macht man gelegentlich Sachen, die man alleine nicht tun w&uuml;rde.";

begriff[++kette] = "Auge"; //
def1[kette] = "Sehorgan von Menschen und Tieren. Das Auge reagiert auf physikalische Reize der elektromagnetischen Strahlung, beim Menschen mit einer Wellenl&auml;nge von etwa 350 nm bis etwa 750 nm. Es setzt diese Reize in die Empfindung von Licht und Farbe um.";
def2[kette] = "Das Zentrum eines Wirbelsturmes, in dem es still ist, um das sich das Tosen dreht. Auch die Z&auml;hlpunkte auf dem W&uuml;rfel. Sk&ouml;ne Oke.";

begriff[++kette] = "Traum"; //
def1[kette] = "Man nimmt an, das Tr&auml;umen, eine umr&auml;tselte geistige T&auml;tigkeit w&auml;hrend des Schlafes, ist eine Funktion des Ged&auml;chtnisses. Meist bleiben Tr&auml;ume unbewusst. Oft werden darin Erlebnisse des Vortages aufgegriffen (Tagesreste) und Au&szlig;enreize integriert (z. B. das L&auml;uten des Weckers).";
def2[kette] = "Der Traum ist eine Wunscherf&uuml;llung. Der Traum ein Leben. Das Leben ein Traum. Tr&auml;ume sind Sch&auml;ume. Der Schaum der Tage. Zwick mich!";

begriff[++kette] = "Rausch"; //
def1[kette] = "Verursacht durch K&ouml;rpereigene oder zugef&uuml;hrte Drogen, meist Alkohol.";
def2[kette] = "Im Rausch der Sinne. Im Liebesrausch. Berauscht vom Geld, vom Gl&uuml;ck, von der Macht, der Gewalt, dem Spiel, der H&ouml;henluft.";

begriff[++kette] = "Licht"; //
def1[kette] = "Licht ist die Bezeichnung f&uuml;r den Teil elektromagnetischer Strahlung, der vom menschlichen Auge wahrgenommen werden kann. Es handelt sich dabei um die elektromagnetischen Wellen im Bereich von etwa 380-780 Nanometer (nm) Wellenl&auml;nge.";
def2[kette] = "Das Licht der Sonne. Das Licht aus dem Bildschirm. Mehr Licht!";


begriff[++kette] = "Spanner"; //
def1[kette] = "Ein Voyeur wird durch das meist heimlich erfolgte Betrachten nackter Menschen, ihrer Geschlechtsorgane und sexuellen Handlungen erregt. Der Voyeur versteckt sich zumeist, oft nimmt er ein Fernglas zu Hilfe.";
def2[kette] = "Eine zu den Nachtfaltern z&auml;hlende Familie der Schmetterlinge. Sie fliegen vor allem nachts auf Nahrungssuche.";

begriff[++kette] = "Vogel"; //
def1[kette] = "Spinnen, verr&uuml;ckt sein, von Sinnen, gaga, irr, &uuml;bergeschnappt, umnachtet, toll, einen Vogel haben.";
def2[kette] = "Sehen Sie diesen Vogel auf dem Zweig, er scheint immer bereit davonzufliegen; ebenso verh&auml;lt es sich mit der Einbildungskraft, hei&szlig;t es bei La Mettrie in Die Maschine Mensch. Die Fl&uuml;ge der Fantasie, die Schwingen der W&uuml;nsche.";

begriff[++kette] = "Spiel"; //
def1[kette] = "Im Spiel ahmen Kinder die Erwachsenenwelt oft nach. Krieg spielen, Doktor spielen, Feuerwehr spielen. Spiel des Lebens. Steigert sich ein Spieler zu sehr hinein, wird daraus Ernst, Sucht, Ruin. Bekannte Spielger&auml;te sind Ball und W&uuml;rfel. Spiele unterliegen eigenen Regeln.";
def2[kette] = "Etwas hat Spiel, es ist beweglich, steckt nicht vollst&auml;ndig fest. Pong ...";

begriff[++kette] = "Blick"; //
def1[kette] = "Dein Blick war so seltsam als wolle er Gestalten, keinem anderen Auge sichtbar, im leeren Raum erfassen und die Rede zerflo&szlig; in dunkle Seufzer.";
def2[kette] = "Stundenlang sah sie mit starrem Blick unverwandt dem Geliebten ins Auge, ohne sich zu r&uuml;cken und zu bewegen und immer gl&uuml;hender, immer lebendiger wurde dieser Blick, hei&szlig;t es im Sandmann &uuml;ber Olimpia und ihr Gegen&uuml;ber.";

begriff[++kette] = "Hieroglyphe"; //
def1[kette] = "Das Prinzip der Hieroglyphe beruht darauf, dass Dinge standardisiert gezeichnet werden und diese Zeichen f&uuml;r Worte mit &auml;hnlichem Klangbild verwendet werden. Diese Schrift wurde in &Auml;gypten schon 3000 v. Chr. erfunden. Einmal vergessen dauerte es sehr lange, sie wieder zu verstehen.";
def2[kette] = "Das Ich hat eine hieroglyphistische Kraft, notiert Novalis.";

begriff[++kette] = "Selbst"; //
def1[kette] = "Das Selbst ist ein merkw&uuml;rdiges Ding. Irgendwie ist es kein Ich und kein Du, sondern beides zugleich. Man sollte selbstgen&uuml;gsam damit umgehen, selbstverst&auml;ndlich.";
def2[kette] = "Nur in Olimpias Liebe finde ich mein Selbst wieder.";

begriff[++kette] = "Leser"; //
def1[kette] = "Die S&auml;tze in sich ziehen, sie bei sich wissen und doch sind sie drau&szlig;en. Der Text ist nur das &Auml;u&szlig;ere der Lekt&uuml;re, er wird von dieser hineingenommen und ver&auml;ndert. Die Welt lesen hei&szlig;t so, die Welt ver&auml;ndern und in sich holen. Gleichzeitig liest der Text in seiner Lekt&uuml;re, nimmt sie auf und w&auml;chst mit ihr.";
def2[kette] = "Ein Buch lesen, die Welt lesen, die Geliebte lesen.";

begriff[++kette] = "Grazie"; //
def1[kette] = "\"So findet sich auch, wenn die Erkenntnis gleichsam durch ein Unendliches gegangen ist, die Grazie wieder ein; so, da&szlig; sie zu gleicher Zeit, in demjenigen menschlichen K&ouml;rperbau am reinsten erscheint, der entweder gar keins, oder ein unendliches Bewu&szlig;tsein hat, d.h. in dem Gliedermann, oder in dem Gott\"";
def2[kette] = "Kleists Marionettentheater: \"Ich sagte, da&szlig; ich gar wohl w&uuml;&szlig;te, welche Unordnungen, in der nat&uuml;rlichen Grazie des Menschen, das Bewu&szlig;tsein anrichtet.\" Grazie hat der, der ganz bei sich selbst ist, ohne sich dessen bewusst zu sein. Anmut und Liebreiz m&ouml;gen kein Kalk&uuml;l. Hat Olimpia Grazie?";

begriff[++kette] = "Netz"; //
def1[kette] = "Maschenwerk, Verbund, Verkn&uuml;pfung, Liniensystem, Spinnennetz, Fischernetz, Kartennetz, neuronales Netz, Internet, WWW";
def2[kette] = "Die F&auml;den h&auml;ngen &uuml;berall / zu fein sie zu sehen / umgeben sie dich einspinnend / in das Netz, das du webst<br />&nbsp;<br />Die F&auml;den h&auml;ngen &uuml;berall / zu fein sie zu sehen / umgeben sie dich einspinnend / in das Netz, das dich lebt";

begriff[++kette] = "Silikon"; //
def1[kette] = "Ausgangsmaterial f&uuml;r die Herstellung von ComputerChips. Der Name Silicon-Valley leitet sich davon ab.";
def2[kette] = "Das Material findet Anwendung in der plastischen Chirurgie, zur Vergr&ouml;&szlig;erung von Br&uuml;sten und Lippen, also f&uuml;r sogenannte Sch&ouml;nheitsoperationen.";

begriff[++kette] = "Suche"; //
def1[kette] = "Die Suche nach der Liebe, die Suche nach dem Gl&uuml;ck. Was suche ich, was suchst du, im Bildschirm, im Reich der Zeichen. Welchen Schatz wollen wir heben?";
def2[kette] = "Die Suche nach sich selbst. Auch im Netz ein beliebter Sport. Trage deinen Namen ein in die Suchmaschinen und warte was passiert. Vielleicht gibt es Doppelg&auml;nger.";

begriff[++kette] = "Du"; //
def1[kette] = "\"O du herrliche, himmlische Frau! - Du Strahl aus dem Jenseits der Liebe - Du tiefes Gem&uuml;t in dem sich mein ganzes Sein spiegelt\", himmelt Nathanael Olimpia an.";
def2[kette] = "Ich und Du, M&uuml;llers Kuh, M&uuml;llers Esel, der bist du!";

begriff[++kette] = "Tasten"; //
def1[kette] = "Die H&auml;nde vor den K&ouml;rper, vors Gesicht strecken und nach den W&auml;nden tasten, nach dem Ausgang aus Dunkelheit und Nacht. Alles ber&uuml;hren, das Eklige und das Sch&ouml;ne.";
def2[kette] = "Mit zehn Fingern &uuml;ber die Tasten der Tastatur, von der es hinein geht, ins Ger&auml;t, durch die Kabel, und sich ausbreitet und abl&ouml;st.";

begriff[++kette] = "Prozess"; //
def1[kette] = "Jemandem den Prozess machen. Ihn verurteilen. Ihn bestrafen. Ihn einsperren. Lebensl&auml;nglich. Ihm das Leben nehmen. H&auml;ngt ihn! Todesstrafe.";
def2[kette] = "Eine Folge von Zust&auml;nden eines Systems, deren Verlauf von Variablen beschrieben wird. Der Kernel eines Computers verarbeitet verschiedene gleichzeitig ablaufende Prozesse, indem er ihnen seine Rechenzeit scheibchenweise zuteilt.";

begriff[++kette] = "Virus"; //
def1[kette] = "Ein Virus ist ein genetischer Code, der in Zellen von Lebewesen eingeschleust, von diesen Zellen reproduziert wird.";
def2[kette] = "Ein Computervirus ist eine Programmroutine, die ihren Code in andere Computerprogramme einschleust und sich damit selbst reproduziert.";

begriff[++kette] = "Lust"; //
def1[kette] = "Lust auf S&uuml;&szlig;es. Lust auf Sex. Lust auf Leben. Lust auf Lust. Die Gespr&auml;che, welche Lust, die wir hier allein verbringen ...";
def2[kette] = "Keine Lust haben. Apathisch herumsitzen und in Gegenden und Bildschirme starren, das Zimmer nicht verlassen.";

begriff[++kette] = "Reden"; //
def1[kette] = "Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Wovon man nicht sprechen kann, dar&uuml;ber muss man schweigen. Sprechen wir! Sprechen wir &uuml;ber Gott. Sprechen und sich versprechen. Sich versprechen, mitten im Satz, oder sich versprechen an die Geliebte.";
def2[kette] = "Einen Dialog f&uuml;hren, reden mit jemandem, vor dem Gesicht oder durchs Telefon, oder Selbstgespr&auml;che f&uuml;hren, das H&ouml;ren, was man h&ouml;ren will. Im Innern redet es ununterbrochen, formt die Worte aus den Gedanken, legt sie durch die Gegenwart und l&auml;sst sie versinken, hinab durch die Erinnerung. Eine Funktion der Gegenwart.";

begriff[++kette] = "Spur"; //
def1[kette] = "Einer Spur nachgehen. Sp&uuml;rhund sein. Es herausfinden, das lockende Geheimnis.";
def2[kette] = "Jede Spur ist die Spur einer Spur, ein aufgeschobener Aufschub, als g&auml;be es nur Spuren von Spuren, und alle verlaufen im Sand. Vom Sandmann zu Jacques Derrida.";

begriff[++kette] = "Strom"; //
def1[kette] = "Ein gro&szlig;er, breiter Fluss. Der Fluss der Gedanken. Fluss ohne Ufer. Im Strom mitschwimmen oder die Gegenrichtung einschlagen.";
def2[kette] = "Elektrischer Strom. Gleichstrom und Wechselstrom, Hauptstrom und Nebenstrom. Unter Strom stehen. Einen Stromschlag kriegen. Spannung anlegen.";

begriff[++kette] = "Bild"; //
def1[kette] = "... und sie sahen, wie Du, sich selbst mitten im Bilde, das aus Deinem Gem&uuml;t hervorgegangen, spricht der Erz&auml;hler im Sandmann den Leser an.";
def2[kette] = "Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder des,  das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist.";

begriff[++kette] = "Blau"; //
def1[kette] = "Die Blaue Blume blicken.";
def2[kette] = "Auf den Blue screen starren";

begriff[++kette] = "Wahrheit"; //
def1[kette] = "Sag die Wahrheit, l&uuml;ge mich nicht an, verstelle dich nicht, sei offen und ehrlich!";
def2[kette] = "Wahr und falsch, Null und Eins, dazwischen gibt es in der zweiwertigen Logik nichts.";

begriff[++kette] = "Tanz"; //
def1[kette] = "Er glaubte sonst recht taktm&auml;&szlig;ig getanzt zu haben, aber an der ganz eignen rhythmischen Festigkeit womit Olimpia tanzte und die ihn oft ordentlich aus der Haltung brachte, merkte er bald, wie sehr ihm der Takt gemangelt. Wir sind die Roboter!";
def2[kette] = "Mach keinen Tanz, stell dich nicht an. Eins zwei drei, eins zwei drei, eins zwei drei, immer im Kreis, immer weiter, mit und ohne Musik.";

begriff[++kette] = "Wurm"; //
def1[kette] = "Ein Wurm an der Angel zappelnd. Ein Wurm als ein K&ouml;der, ein Mittel zum Zweck. Ein armer Wurm. Verf&uuml;hrt, belogen und fallen gelassen.";
def2[kette] = "Ein Wurm aus dem Netz, in den Computer gekrochen, wo er sich vermehrt und vermehrt und vermehrt.";

begriff[++kette] = "Schwindel"; //
def1[kette] = "Die Umgebung f&auml;ngt an sich zu drehen, man steht nicht mehr sicher. Gleichgewichtsprobleme, Taumel, Ohnmacht. Z.B. w&auml;hrend des Walzertanzens oder beim Blick von einem hohen Turm. Vertigo.";
def2[kette] = "Beschiss! Betr&uuml;gerei! L&uuml;ge!";

begriff[++kette] = "Sand"; //
def1[kette] = "Die lose Ansammlung kleiner Mineralk&ouml;rner verschiedener oder gleicher chemischer Zusammensetzung mit einem Durchmesser von ca. 0,002 bis 2 mm. Diese K&ouml;rner f&uuml;llen ganze W&uuml;sten, noch ist es niemandem gelungen, sie zu z&auml;hlen. Sand besteht z.B. aus Quarz, so ist schon die Sanduhr eine Quarzuhr.";
def2[kette] = "Den Kopf in den Sand stecken. Sand im Getriebe. Jemandem Sand in die Augen streuen. Wie Sand am Meer. Auf Sand bauen. Die Sanduhr l&auml;uft.";

begriff[++kette] = "Abfall"; //
def1[kette] = "dev/null";
def2[kette] = "Vom Meister, vom Vorbild abfallen, ihm Untreu werden, es anders versuchen oder das Selbe noch mal machen.";

begriff[++kette] = "Aber"; //
def1[kette] = "... aber das Leben ist immer anders.";
def2[kette] = "... aber das Leben bleibt immer gleich";

begriff[++kette] = "Ende"; //
def1[kette] = "Das Ende der Welt, das Ende des Lebens, das Ende des Internets, Omega, Schluss, aus, basta. Punkt.";
def2[kette] = "In jedem Ende steckt ein neuer Anfang. Wie der Ph&ouml;nix aus der Asche. Ende gut, alles gut.";

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